Alte Freunde -neue Freunde - gute Freunde!

Im Jahr 1974 reist2014 westerwald 20140418 1432297826e die Musikkapelle Wilhelmskirch zum ersten Mal in den Westerwald nach Nistertal. Der Besuch galt der dortigen Feuerwehr und bei späteren Besuchen auch dem 1984 gegründeten Musikzug der Feuerwehr. Seither wird diese wertvolle Freundschaft in regelmäßigen Besuchen und Gegenbesuchen gepflegt. Das 30. jährige Bestehen des Musikzug war ein willkommener Anlass für die Musikkapelle wieder einen Besuch im Westerwald zu starten.

Und so reisten die Musiker mit einem großen Bus vollbepackt nach Nistertal um den Geburtstag des Musikzuges mit einem gemeinsamen Jubiläumskonzert zu feiern. Nach langer Fahrt und einigen Staus erreichte der Bus doch noch glücklich das ersehnte Ziel. Bei einem gemütlichen Abend im Bürgerhaus bot sich eine gute Gelegenheit alte Freunde wieder zu treffen und neue Kontakte und Freundschaften zu schließen. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten sich die Musiker auf nach Limburg und die Stadt, den Dom und natürlich den sagenumwobenen Bischofssitz zu besichtigen. Nach dem Mittagessen im Burgkeller zu Limburg ging es auch schon wieder zurück nach Nistertal um sich auf das abendliche Konzert vorzubereiten.

Vor ausverkauftem Hause boten die beiden Orchester ein kontrastreiches, unterhaltsames und auf hohem musikalischem Niveau stehendes Konzert. Den tosenden Applaus des Publikums hatten sich die Musiker beider Kapellen redlich verdient. Der Sonntagvormittag bot das gemütliche Unterhaltung mit ganz anderer Musik. Die Schlossbühl-Musikanten verzauberten das Publikum mit traditioneller und zünftiger Polka- und Marschmusik. Die dankbaren Zuhörer klatschten eifrig mit und applaudierten reichlich. Und dann war es auch schon wieder Zeit für die Rückfahrt. Nach einer Busfahrt die deutlich ruhiger verlief als die Anreise erreichten die Wilhelmskircher Musikanten glücklich wieder die Heimat.

Vielen Dank an die Freunde aus dem Westerwald für das gelungene Wochenende und die phänomenale Gastfreundschaft.

Bilder der Westerwald-Reise gibt es hier

Die Musikvereine Roggenbeuren und Wilhelmskirch begeistern beim gemeinsamen Konzert

Konzert 2014Zahlreiche Besucher folgten der Einladung der Musikvereine Wilhelmskirch und Roggenbeuren zu ihrem Gemeinschaftskonzert und kamen am vergangenen Samstagabend in die Festhalle nach Horgenzell. Der Erste Vorsitzende des Musikverein Wilhelmskrich, Frank Brielmaier begrüßte alle Gäste und den Konzertpartner aus Roggenbeuren mit einem Rückblick in das Jahr 1998 als die beiden Kapellen ihr letztes Gemeinschaftskonzert in Horgenzell hielten.

„Fanfare, Aria & Fandarole“, so der Name des ersten musikalischen Vortrags an diesem Abend. Komponiert wurde diese kurzweilige Suite im klassischen Stil von Fritz Neuböck. Anschließend entführten die Musiker aus Roggenbeuren das Publikum in die Stadt der Liebe. „Pariser Leben“ ist eine französische Operette in fünf Akten der Komponisten Jacques Offenbach und der Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Es folgten die Titel „A Salzburg Impression“ von Dizzy Stratford welches ursprünglich aus der Feder Wolfgang Amadeus Mozarts stammt und „Legende“, geschrieben von Pavel Stanek. In einen „Spaziergang im Park“ mit herumtollenden Kindern und umherfahrenden Pferdekutschen konnte sich das Publikum bei den Klängen des gleichnamigen Musikstückes hineinversetzen. Dieses bunte Klanggemälde wurde ebenfalls von Pavel Stanek komponiert. Der Musikverein Roggenbeuren ließ seinen Programmteil „Mit vollen Segeln“ ausklingen. Dieser schneidige Marsch von Klaus Strobel fordert das gesamte Orchester und endet in einem furiosen Grandioso.

Mit dem konzertanten Marsch „Salemonia“ startete der Musikverein Wilhelmskirch in den zweiten Teil des Konzertabends. In der darauf folgenden Komposition „Dialog der Generationen“ von Kurt Gäble arbeiten die Musiker den altbekannten Konflikt zwischen Tradition und Fortschritt, Bewährtem und Neuem auf, was in einer Kapelle mit Musikanten im Alter von 15 – 73 natürlich auch ein großes Thema ist. Gäble beschreibt diesen Konflikt und die Annährung der Generationen im Laufe des Stückes eindrucksvoll. Solistisch weiter ging es in „Concertino“ von Ernst Sachse. Stefan Müller war mit seiner Posaune in drei Sätzen gefordert. Mal in Begleitung des Orchesters aber auch in einer Solo-Kadenz glänzte der routinierte Posaunist. Mit den Titeln „Ivanhoe“ von Bert Appermont und „The Police on Stage“, ein Rockmedley der Band Police ließen die Wilhelmskircher Musikanten den Konzertabend ausklingen.

Hochkarätige Ehrungen beim Musikverein Wilhelmskirch

JHV 2014Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2013 konnte der Musikverein Wilhelmskirch bei seiner Jahreshauptversammlung zurückblicken. "Musikalische Höhepunkte waren zum einen das Wunschkonzert im März aber auch die zahlreichen attraktiven Unterhaltungsauftritte im Sommer" so Vorsitzender Frank Brielmaier.

Das auch finanziell erfolgreich und solide gewirtschaftet wurde zeigte der Kassenbericht von Kathrin Sorg.

Jugendausbildung wird groß geschrieben beim Musikverein Wilhelmskirch. "68 Kinder und Jugendliche erhalten im Verein eine musikalische Ausbildung", berichtete Christian Port stolz. Eine gute Basis für die Zukunft.

Hochkarätige Ehrungen konnte Rudi Hämmerle vom Blasmusikkreisverband Ravensburg im Anschluss vornehmen.

Magdalena Beck spielt seit 10 Jahren Querflöte und erhält die Ehrennadel in Bronze.

Bereits 20 Jahre musizieren Markus Hießl, Stefan Müller, Florian Kirchmann, Christine Kessler-Kaiser und Christian Port. Ihnen wurde die Ehrennadel in Silber angeheftet.

Seit 10 Jahren bekleidet Georg Jehle das Amt des 2. Vorsitzenden. In Anerkennung seiner Leistungen und Verdienste erhielt er die Fördermedaille in Bronze.

Unglaubliche 60 Jahre ist Josef Wellhäußer als Flügelhornist im Musikverein aktiv. Anlässlich dieses ganz besondern Jubiläums überreicht Rudi Hämmerle die Ehrennadel in Gold mit Diamant.

Alwin Brielmaier sen. war fast 40 Jahre treuer Träger der Vereinsfahne. Im letzten Jahr legte er sein Amt nieder. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung dankte der Vorsitzende ihm für seine Verdienste und ernannte ihn zum Ehrenmitglied.

Mit einen Ausblick auf das anstehende Vereinsjahr endete die Jahreshauptversammlung.

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